Hochgeladene Untertitelspuren vs. YouTube-Autoübersetzung
Beide zeigen Untertitel in der Sprache des Zuschauers, aber mit anderer Technik. Wo jede versagt, was der Zuschauer wirklich sieht und wann sich eine Spur lohnt.
Teil des Leitfadens: YouTube-Lokalisierung: der komplette Leitfaden
YouTube kann einem Zuschauer auf zwei Wegen Untertitel in seiner Sprache zeigen: über eine Spur, die der Creator veröffentlicht hat, oder über die Autoübersetzung im Player. In der Ecke eines Videos sehen beide ähnlich aus und verhalten sich völlig verschieden. Die Kurzfassung: Die Autoübersetzung stapelt zwei Maschinenschritte und wartet, bis der Zuschauer sie einschaltet; eine hochgeladene Spur übersetzt aus Text und wird von YouTube selbst angeboten.
Wie jede von beiden funktioniert
| Hochgeladene Spur | Autoübersetzung im Player | |
|---|---|---|
| Quelle | Text, den der Creator für diese Sprache veröffentlicht hat | Ausgabe der Spracherkennung, im Flug maschinell übersetzt |
| Fehlerschritte | Einer: die Übersetzung selbst | Zwei: erst verhören, dann das Verhörte falsch übersetzen |
| Wer sie einschaltet | YouTube bietet sie an, wenn die Sprache zum Zuschauer passt | Der Zuschauer wühlt sich selbst durchs Untertitelmenü |
| Bearbeitbar | Ja, in Studio, Zeile für Zeile | Nein: sie wird pro Wiedergabe erzeugt |
| Bleibt am Video | Ja, als dauerhafte Spur | Nein, nichts wird gespeichert |
Das Zwei-Stufen-Problem ist nicht theoretisch. Die Erkennung kämpft schon mit Namen, Fachbegriffen und Akzenten; die Übersetzung arbeitet dann auf diesem beschädigten Text. Ein verhörter Produktname wird zur selbstbewusst falschen Übersetzung, und der Zuschauer kann nicht wissen, welcher Schritt versagt hat.
Was der Zuschauer wirklich sieht
Bei einer hochgeladenen Spur nennt die Untertitelzeile im Player einfach die Sprache. Bei der Autoübersetzung ist sie als automatisch erzeugt gekennzeichnet, und viele Zuschauer öffnen dieses Menü nie. Das ist der praktische Unterschied für einen Kanal: Eine veröffentlichte Spur erreicht Menschen, die die Übersetzung selbst nie aktiviert hätten.
Eines leisten Untertitel nicht: Sie machen das Video nicht auffindbar. Die Auffindbarkeit läuft über Titel und Beschreibung, die ihre eigenen Lokalisierungsfelder haben. Eine Untertitelspur ohne übersetzten Titel ist Verständlichkeit, die auf ein Publikum wartet, das nicht kommen kann; die Aufgabenteilung ist beschrieben in So lokalisierst du ein YouTube-Video vollständig.
Wann die Autoübersetzung ehrlich gut genug ist
- Klare Studiosprache in einer verbreiteten Sprache, wo die Erkennung kaum irrt.
- Content, bei dem Untertitel ein Sicherheitsnetz sind, nicht das Medium: Vlogs, die überwiegend mit Ton geschaut werden.
- Sprachen weit außerhalb deiner Zielliste, wo ein seltener Zuschauer, der den Knopf drückt, ein Bonus ist und keine Strategie.
Überall sonst gewinnt die hochgeladene Spur, und sie kostet 1 weiteren Punkt pro Sprache zusätzlich zum Titelpunkt. Ein Tutorial-Kanal, der mit Spuren in 20 Sprachen übersetzt, gibt 40 Punkte pro Video aus; die Rechnung für verschiedene Umfänge steht in In wie viele Sprachen übersetzen.
Wie Spuren im großen Stil veröffentlicht werden
Von Hand: YouTube Studio, der Reiter «Untertitel», eine Sprache nach der anderen, Text einfügen oder hochladen. Es funktioniert und es skaliert nicht: Zwanzig Sprachen sind zwanzig Durchgänge durch denselben Bildschirm.
Über die API: YouClicker nimmt den Untertiteltext des Videos, übersetzt ihn in die gewählten Sprachen und schreibt jede als normale Spur über die offizielle YouTube Data API. Die Spuren landen im selben Reiter «Untertitel», bearbeitbar und löschbar wie jede andere; hundert Sprachen dauern rund zwei Minuten. Ein erneuter Lauf über dasselbe Video überschreibt die früheren Spuren der App.
Die technische Seite dessen, was eine Spur ist und was das SRT-Format damit zu tun hat, behandelt SRT-Untertitel in 100 Sprachen übersetzen.
